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  • Marktkirche in Wiesbaden: Drei neue Fenster zum Jubiläumsjahr 2012

    Die Wiesbadener Marktkirche (1862) wird zum Jubiläumsjahr drei neue Glasfenster bekommen. Gestaltender Künstler ist der Wiesbadener Karl-Martin Hartmann, einer der renommiertesten deutschen Glasmaler (siehe Kasten). Sein Konzept hat von Anfang an den Marktkirchenvorstand überzeugt. Ausgeführt werden die Glasarbeiten von der Firma Derrix in Taunusstein. Die Kosten von rund 60.000 Euro will die Gemeinde durch Spenden einnehmen. Ein kleiner Sockelbetrag ist bereits vorhanden.

    Die drei Fenster am Seitenschiff der Rathausseite sollen quasi die Nachfolgefenster der vier Reformatorenfenster aus den 90er Jahren des 19. Jahrhundert werden, die wie alle übrigen Marktkirchenfenster, durch den Druck der Luftminen beim großen Bombenangriff im Februar 1945 zerstört wurden.
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  • Man lernt nie aus…

    „Wo bitte ist die Hausnummer 5?“, fragte ein Filmteam gestern in der Marktkirche, dem als Treffpunkt „Schlossplatz 5“ genannt wurde. Etwas irritiert dachte die ehrenamtliche Mitarbeiterin, die sich in Wiesbaden bestens auskennt, darüber nach. Die Nr. 5 auf dem Schlossplatz? Hmm, das Haus an der Marktkirche hat bekanntlich die Hausnummer 4, muss wohl gleich in der Nähe sein. Man rätselt und sucht gemeinsam weiter bis man vor der Kirche steht und auf einmal auf das kleine Hausnummerschild am Eingang entdeckt: Die Marktkirche selbst hat die Hausnummer 5!

    Anmerkung zur Zahlensymbolik: Die Fünf ist die Zahl des Zentrums und des Zusammentreffens von Himmel und Erde sowie der vier Himmelsrichtungen und des Zentrums.

     

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  • Sonntag, 11.03. – ein Jahr danach – Schweigeminute in der Wiesbadener Marktkirche –

    Seit dem verheerenden Erdbeben der Stärke 8,9 am 11. März 2011 sind unzählige Menschen in ihren Gedanken und in ihren Gebeten bei den Betroffenen des atomaren Gaus im Atomkraftwerk Fukushima und den zahlreichen Opfern des Tsunamis in Japan.

    Zu einer Schweigeminute in der Marktkirche für die betroffenen Menschen in Japan ein Jahr nach der Katastrophe sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Schweigeminute findet am Sonntag, 11. März, um 14.46 Uhr (Ortszeit, 11.3.2011) statt. Auch im 10 Uhr-Gottesdienst in der Marktkirche werden der Opfer gedacht.

    Ferner stehen ein Fürbittbuch und Kerzen zur Verfügung. Kerzen können von Besuchern entzündet werden, um dem Gebet und der Hoffnung Nachdruck zu verleihen.

    Kirschzweige in der Kirche sollen eine weitere symbolische Brücke der Solidarität zu den Menschen in Japan bilden. Die japanische Kirschblüte (jap. 桜, sakura) ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Die Zeit der Kirschblüte markiert traditionell einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings.

    Alle Spenden an Sonntag, 11. März, werden den Erdbeben- und Tsunamiopfern in Japan über das Japanische Rote Kreuz zugute kommen.