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  • Lieber Herr Dessauer

    Lieber Herr Dessauer,

    ich bin überrascht, wie Sie den von  Ihnen heftigst kritisierten Beitrag gelesen (bzw. verstanden) haben. Seit der Veröffentlichung habe ich mit einer ganzen Reihe, auch wirklich engagierter Katholiken gesprochen, muss also nicht erst mit ihnen ins Gespräch kommen (unter anderem bin ich seit 33 Jahren mit einer Katholikin verheiratet), und mir ist dabei niemand untergekommen, der sich verletzt gefühlt hat. Gewiss, man kann man Gefühle nicht steuern, und sollte ich Sie wirklich verletzt haben, tut es mir leid.

    Mich als Steinewerfer zu bezeichnen, darüber könnte ich mich meinerseits aufregen. Aber ich werfe gern Steine – wohlgemerkt ins Wasser, lasse sie springen und sehe die Reaktionen, die es hervorruft, die Wellen, die sie verursachen und die dann wunderbar auslaufen, bis das Wasser wieder glatt ist. Aller Aufruhr dahin.

    Dass ich den Beitrag überhaupt geschrieben habe, ist auf eine Idee zurückzuführen, die Pfarrer Holger Saal und ich auf der Treppe  des Hauses an der Marktkirche binnen weniger Minuten spontan entwickelt haben. Ich finde sie auch heute gut und gut umgesetzt.

    Es ging keineswegs darum, den Papst in Bausch und Bogen niederzumachen, sondern – und genau so steht es geschrieben – den zahllosen Lobeshymnen, die mich in der Form überrascht haben und die ich immer noch schwer erträglich finde,  die fehlenden kritischen Anmerkungen sozusagen nachträglich anzufügen. (mehr …)

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  • Antwort eines Laien

    Offener Brief zum „Kommentar eines Laien“ von Heinz-Jürgen Hauzel im „Carillon“ Ausgabe 10.

    Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Hauzel,

    seit 1981 bin ich als Kirchenmusiker in St. Bonifatius tätig, nachdem mich Ihr Organist Hans Uwe Hielscher auf die freigewordene Stelle aufmerksam gemacht hatte. Uns verbindet eine Jahrzehnte lange Freundschaft, die sich auch in einer ebenso lebendigen ökumenischen Tradition ausdrückte. Nicht nur in der Kirchenmusik, auch in der ganzen gemeindlichen Arbeit herrschte ein Klima des gegenseitigen Wohlwollens – ich erinnere mich mit Freuden an ökumenische Treffen zu Zeiten der Pfarrer Dorn und Bardenhewer. Seit 25 Jahren bin ich mit einer evangelischen Frau verheiratet, ich schreibe diesen Brief in der Hauptsache als Mensch, Mitglied der Gemeinde von St. Bonifatius und als Katholik.

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  • Ein Tag mit Puccini und Hopfgarten

    MARKTKIRCHE Heute zwei Veranstaltungen mit Pfarrer Holger Saal

    (red). „Einen wirklich ganz besonderen Abend“ nennt Pfarrer Holger Saal den Besuch von Christoph Nielbock im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Marktkirche“ am heutigen Donnerstag um 19 Uhr im Mauritiussaal des Hauses an der Marktkirche. Vor allem die Freunde von Kultur und Musik wird interessieren, was der Leiter der Wiesbadener Musik- und Kunstschule im Gespräch mit Saal erzählen wird. Zuvor hält Nielbock einen Vortrag zu Leben und Werk des italienischen Komponisten Giacomo Puccini.

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